Lehre im Handwerk

Das Handwerk ist mit bundesweit rund 340.000 Lehrlingen der Wirtschaftsbereich mit der größten Ausbildungsleistung. Jedes Jahr starten rund 110.000 Jugendliche ihre berufliche Karriere im Handwerk.

136 Ausbildungsberufe bietet das Handwerk an. Bau, Holz, Metall/Elektro, Bekleidung, Nahrung, Gesundheit, Glas und Papier – bei so vielen Branchen ist für jeden Geschmack der passende Beruf dabei. Wer einen abwechslungsreichen Beruf mit guten Perspektiven sucht, in dem Kopf und Hand, Kreativität und Können, Teamarbeit und Kundenkontakt gefragt sind, ist im Handwerk an der richtigen Stelle.

Viele Gründe sprechen für eine Ausbildung im Handwerk:

  • Hohe Zukunftssicherung:

    Die Arbeit mit den Händen wird überall gebraucht und kann zwar durch KI ergänzt, aber nicht ersetzt werden, was unsere Jobs krisensicher macht

  • Gute Übernahmechancen:

    Die Fachkräfteherausforderung steigert die Übernahme nach der Ausbildung

  • Gute Karriereaussichten:

    Nach der Ausbildung ist die Weiterbildung zum Meister möglich, der als Grundlage für die Selbständigkeit mit einem eigenen Betrieb dient.

  • Sichtbarkeit:

    Wir arbeiten mit den Händen und sehen am Ende des Tages, was wir geschaffen haben.

  • Zusammenhalt:

    Handwerker halten zusammen, nicht nur untereinander, sondern auch unsere Gesellschaft.

Die berufliche Erstausbildung im Handwerk erfolgt im sogenannten “Dualen System”. Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht erforderlich, die Ausbildung steht grundsätzlich jedem offen. Dabei ist die Ausbildung im Handwerk in den letzten Jahren anspruchsvoller und vielseitiger geworden – und sie lässt sich ganz gezielt und sinnvoll ergänzen. Mittlerweile spielen je nach Handwerk informations- und kommunikationstechnische Qualifikationen eine ebenso große Rolle wie das Beherrschen von gewerblich-technischen, kaufmännischen oder künstlerischen Fertigkeiten.

Die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten werden parallel in einem Betrieb sowie in einer Berufsschule vermittelt. Dabei übernimmt der Betrieb die berufspraktische Ausbildung, die Berufsschule ergänzt dies mit berufstheoretischem und allgemeinbildendem Unterricht.

In der Regel findet die betriebliche Ausbildung an drei bis vier Tagen pro Woche statt, an ein bis zwei Tagen erfolgt – je nach Ausbildungsberuf und -jahr – die Ausbildung in der Berufsschule. Teilweise wird auch ein sogenannter Blockunterricht durchgeführt, d. h. der Berufsschulunterricht findet am Stück mit einer Dauer von bis zu acht Wochen statt.

In der Mitte der Berufsausbildung findet in der Regel eine Zwischenprüfung statt, mit der der Erfolg der bisherigen Ausbildung dokumentiert werden soll. Am Ende der Berufsausbildung steht die Gesellenprüfung.

Wir wollen dich! Komm ins Handwerk!

Freie Lehrstellen innerhalb des Handwerkskammerbezirks Braunschweig-Lüneburg-Stade findest du unter: